Diagnostik Therapie Plastische Operationen Krankheitsbilder Kontakt home
 
   Endoskopie
 

Die Endoskopie ist eine Untersuchung („Spiegelung“) von Körperhöhlen
und Hohlorganen mit Hilfe eines Endoskops zu Diagnose- und Behandlungszwecken. Dieses Verfahren wird im HNO-Bereich bei der Untersuchung von Organen wie Nase, Nasennebenhöhlen, Nasenrachenraum, Kehlkopf und seltener auch für Trommelfell und Mittelohr angewandt. Das Endoskop ist ein dünnes Instrument, das zur Licht- und Bildübertragung mit einer starren Linsenoptik oder einer biegsamen Glasfaseroptik ausgestattet ist. Um ein Bild von der zu untersuchenden Körperregion zu erhalten, wird Licht durch das Endoskop geleitet.
Der Lichttransport erfolgt über die umgebenden Lichtleitfasern und liefert einen erweiterten Betrachtungsraum. Da jede einzelne Glasfaser über die ganze Länge des Endoskops genau ausgerichtet ist, wird das übertragene Bild nicht verzerrt. Die modernen Endoskope sind sehr dünn
(1,7 mm bis 4 mm Durchmesser), lichtstark und von sehr guter optischer Qualität (Weitwinkeloptik, z. T. mit Vergrößerung), so dass äußerst exakt untersucht und gegebenenfalls unter endoskopischer Kontrolle operiert werden kann.

In unserer Praxis verfügen wir über alle notwendigen Optiken
(2,7 mm und 4,0 mm messende 30°- und 70°-Weitwinkeloptiken, ein sehr komfortables, bei der Untersuchung nicht unangenehmes, dünnes, flexibles Glasfaserendoskop und eine 90°-Winkel-Lupe mit Weitwinkel und Vergrößerung).

 

 
Endoskopie
Sonografie
Hördiagnostik
Hirnstammaudiometrie
Schwindeldiagnostik
Allergiediagnostik
 
   Sonografie
 

Sonografische Untersuchungen ermöglichen die Darstellung von im Körperinneren gelegenen Prozessen und Strukturen, die nicht direkt einsehbar sind. Der hochfrequente Ultraschall wird von Gewebsstrukturen unterschiedlicher Dichte zurückgeworfen und diese Echos analysiert und auf einem Bildschirm dargestellt. So lassen sich Knoten am Hals, Tumoren, Zysten, das Kieferhöhleninnere und die Blutgefässe darstellen und beurteilen. Unter sonografischer Kontrolle kann man den Prozess exakt lokalisiert punktieren (sog. Feinnadelpunktion), um ein wenig Material zur weiteren Unter-suchung der in der krankhaften Veränderung enthaltenen Zellen (Tumorzellen, Entzündungssekret, Zysteninhalt) zu gewinnen.

In unserer Praxis verfügen wir über ein hoch auflösendes LOGIQ-C3-Ultraschallgerät nach dem neuesten Stand der Technik mit 5- bis 10-Megahertz-Schallkopf.

 
Endoskopie
Sonografie
Hördiagnostik
Hirnstammaudiometrie
Schwindeldiagnostik
Allergiediagnostik
 
   Audiometrie (Hördiagnostik)
 

Verschiedenste Möglichkeiten zur Analyse von Hörstörungen und Ohrerkrankungen bestehen in unserer HNO-Facharztpraxis:

Tonschwellenaudiometrie
Mittels Tongeneratoren wird die Hörschwelle für 10 verschiedene Sinustöne in den Tonhöhen von 125 bis 8 000 Hz seitengetrennt an beiden Ohren bestimmt und in der Hörkurve, dem sog. Audiogramm aufgezeichnet. Die Töne werden über Kopfhörer und ggf. zusätzlich über einen speziellen Knochenleitungshörer angeboten. Die Tonschwellenaudiometrie ist die wichtigste Routineuntersuchung bei nahezu allen Formen einer Hörstörung zur Eingrenzung der Ursache einer Schwerhörigkeit (innenohrbedingt oder mittelohrbedingt) und zur Messung des Schweregrades einer Schwerhörigkeit, differenziert nach Tonhöhen.

Sprachaudiometrie
Über CD werden Zahlwörter und einsilbige Kurzwörter in exakt variabler Lautstärke abgespielt und die Verständlichkeit und die Hörschwelle des Sprachverstehens seiten-getrennt für beide Ohren bestimmt und in einem sog. Sprachaudiogramm aufgezeichnet.

Impedanzaudiometrie
Funktionsdiagnostik des Trommelfells, des Schalleitungsapparates der Gehörknöchelchen des Mittelohres, Messung des Druckes im Mittelohr und Messung des Reflexes des kleinsten Muskels des menschlichen Körpers, des Steigbügelmuskels. Wichtige Routineuntersuchung bei nahezu allen Formen einer Hörstörung und von verschiedensten Missempfindungen und Schmerzen im Bereich des Ohres zur Eingrenzung der Ursache.

 
Endoskopie
Sonografie
Hördiagnostik
Hirnstammaudiometrie
Schwindeldiagnostik
Allergiediagnostik
 
   Hirnstammaudiometrie
 

Hirnstammaudiometrie (BERA)
Die Gehirnantwort auf einen Hörreiz wird als eine Änderung der elektrischen Aktivität des Gehirns gemessen und von einem Computer aufgezeichnet und aus der Kurve der verschiedensten Hirnstörme herausgefiltert (computeranalysierte Hirnstammaudiometrie oder EEG-Audiometrie oder
BERA = elektrische Reaktionsaudiometrie). Vorteil ist die objektive Untersuchungsmöglichkeit, die Untersuchungsmöglichkeit der Qualität der Nervenzellen und eine Lokalisationsmöglichkeit des Sitzes der Ursache einer Hörstörung im Verlauf des Hörnerven, die unabhängig von der Mitarbeit des Untersuchten besteht. Bei Kindern und bei Verdacht auf Tumoren oder Nervenerkrankungen als Ursache der Hörstörung hat diese Untersuchung ihren Platz.

 
Endoskopie
Sonografie
Hördiagnostik
Hirnstammaudiometrie
Schwindeldiagnostik
Allergiediagnostik
 
   Schwindeldiagnostik, Gleichgewichtsprüfungen und Otoneurologie
 

Zur Diagnostik von Schwindelbeschwerden werden zunächst Körperkoordination und -bewegung analysiert und vom Arzt Augenbewegungen, die spontan oder provoziert auftreten, analysiert (denn über Reflexe werden bei Reizungen oder Erkrankungen der Gleichgewichtsorgane rasche Augenbewegungen ausgelöst, ein so genannter Nystagmus, die über eine Untersuchungsbrille beobachtet werden).

Zusätzlich testen wir, indem wir die Gleichgewichtsorgane im Ohr künstlich durch Temperaturreiz erregen, die Augenzuckungen elektrisch messen und über Computer analysieren und dokumentieren (Computernystagmografie).

 
Endoskopie
Sonografie
Hördiagnostik
Hirnstammaudiometrie
Schwindeldiagnostik
Allergiediagnostik
 
   Allergiediagnostik, Allergietests und allergologische Untersuchungen
 

Die allergologische, hals-nasen-ohrenärztliche Diagnostik besteht vor allem aus Hauttestungen, Nasenprovokationstestungen und Blutuntersuchungen:

Beim Hauttest werden bis zu 40 verschiedene Testsubstanzen als kleine Tröpfchen aufgebracht, die Haut ganz oberflächlich eingeritzt und nach einer viertel Stunde die allergische Reaktion abgelesen (so genannter PRICK-Test). Gleichartig kann man auch mit direkt aufgebrachten Allergenen (z. B. Tierhaare, Textilien u.a.) die Haut oberflächlich reiben und Reaktionen provozieren (sog. Scratch- oder Reibe-Tests). Die Hautoberfläche verfügt über die gleichen Immunzellen wie die durch Allergie betroffenen Schleimhäute und reagiert nun ebenso auf das aufgebrachte Allergen; anhand der beim Allergiker auftretenden Rötung und der (harmlosen) umschriebenen Schwellung und Quaddelbildung kann man das Vorhandensein und die Stärke der Allergie ablesen.

Nasenprovokationstestungen macht man, um nachzuweisen, ob eine fragliche oder schwache allergische Reaktion im Hauttest tatsächlich für die Nase und die Luftwege relevant und schädlich ist: Man sprüht das hochverdünnte Allergen direkt auf die innere Nasenmuschel und beurteilt, wiederum nach einer Wartezeit von fünfzehn Minuten, die Reaktion der Nase darauf: Bei Allergie kommt es zu Schleimhautschwellung, Niesreiz, Sekretion, oder zu einer Änderung der Luftdurchgängigkeit durch die Nase (messbar bei einer apparativen Prüfung, der sog. Rhinomanometrie).

Blutuntersuchungen
Das Immunglobulin E, das bei Allergikern erhöht ist und spezifische Allergieantikörper auf allergieauslösend verdächtige Stoffe (sog. RAST-Test) werden im Blut bestimmt. Diese ergänzenden Untersuchungen sind gelegentlich notwendig bei Zweifeln an den Ergebnissen der Hauttests, bei Kindern, die beim Hauttest nicht mitmachen oder zur Einstufung des Schweregrades einer Allergie.

zurück zum Seitenanfang

 

 
Endoskopie
Sonografie
Hördiagnostik
Hirnstammaudiometrie
Schwindeldiagnostik
Allergiediagnostik