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   Radiofrequenztherapie beim Schnarchen
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Schnarchen
Im Schlaf erschlafft die Muskulatur der oberen Atemwege. Die Atemwege werden dann enger und vibrieren bei der Einatmung im Luftstrom. So entsteht das Schnarchgeräusch. Dieses Geräusch kann sehr laut werden. Jeder zweite Mann und jede vierte Frau schnarcht. Alkoholkonsum vor dem Schlafengehen, Übergewicht, ein vergrößertes oder schlaffes Gaumensegel und ein vergrößertes Zäpfchen, Behinderung der Nasenatmung und ein verdickter Zungengrund tief im Rachen begünstigen das Schnarchen. Im Extremfall kann das harmlose, lästige Schnarchen in ein Schlaf-Apnoe-Syndrom übergehen (längere Atempausen mit stark gestörtem, nicht mehr erholsamen Schlaf, Tagesmüdigkeit). Dies kann echte Gesundheitsstörungen und erhöhte Risiken für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall bewirken.

Schnarchbehandlung
Medikamente für Nase oder Rachen können nur in wenigen Fällen helfen. Bei Kieferfehlstellungen mit dadurch verursachtem Zurückfallen der Zunge oder des Gaumens im Schlaf versucht man eine Zahnschiene zur Stabilisierung. Aber die eigentliche Beseitigung von Engstellen der oberen Atemwege und Stablisierung des schlaffen Gaumensegels gelingt nur durch Operationen.
Die Radiofrequenztherapie ist ein schonendes Operationsverfahren. Es wird von uns beim Schnarchen mit gutem Erfolg zur Straffung und Verkleinerung des Gaumensegels, zur Reduktion des Zungengrunds und zur Verkleinerung zu großer Nasenmuscheln bei Nasenatmungsbehinderung eingesetzt. Die Radiofrequenztherapie ist eine dem LASER vergleichbare Methode; hierbei wird mit feinen Sonden ins schlaffe Rachengewebe oder Nasenmuschel-gewebe eingestochen und mittels Hochfrequenz das Gewebe schonend erhitzt. Das Gewebe wird so gezielt zur Vernarbung, Schrumpfung und Stabilisierung gebracht. Dadurch erreicht man ein vermindertes Schnarchgeräusch und eine verbesserte Nasenatmung. Diese Radiofrequenz-Operationen können unter örtlicher Betäubung in unserem OP im Ärztehaus durchgeführt werden. Sie dauern nur wenige Minuten, sind schmerz- und risikoarm und machen eine Rückkehr in den Alltag nach wenigen Stunden möglich. Gelegentlich wird eine zweite Sitzung der Radiofrequenzbehandlung nach 6 Wochen erforderlich.
Bei sehr ausgeprägten – dann medizinisch krankhaften – Befunden kommen größere Operationen in Narkose in Betracht: Bei Nasenscheidewand-verkrümmung als Ursache der Nasenatmungsbehinderung, bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen, bei starken Mandelvergrößerungen oder chronischer Mandelentzündung wird dies in Narkose in unserer Belegklinik Krankenhaus Bethesda operiert (siehe "Operative Therapie").

Telefonische Termin- und Beratungs-Hotline direkt: 0711/7220 8884

 
Schnarchen
Nasennebenhöhlenentzündung
Allergien
Schwerhörigkeit
Das infektanfällige Kind
Tinnitus
Hörsturz
 
   Chronische Nasennebenhöhlenentzündung
 

Chronische Nasennebenhöhlenentzündungen nehmen zu. Infektionen, Umwelteinflüsse und Allergien oder angeborene Disposition der Schleimhautreaktion und -abwehrmechanismen oder organische Engstellen, die die Belüftung stören können dafür verantwortlich sein. Diagnostisch wird die Nase endoskopisch untersucht, eine Ultraschalluntersuchung der Nasennebenhöhlen durchgeführt, gegebenenfalls eine Allergie durch Allergietests ausgeschlossen und eventuell durch eine Computertomografie die Ausdehnung und Stärke des Entzündungsprozesses analysiert. Die Therapie ist, wenn Medikamente keine dauerhaften Erfolg bringen, die endoskopisch kontrollierte, minimal invasive, über die Nase durchgeführte Nasennebenhöhlenoperation durch einen kompenteten, erfahrenen Operateur.

 
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Nasennebenhöhlenentzündung
Allergien
Schwerhörigkeit
Das infektanfällige Kind
Tinnitus
Hörsturz
 
   Allergien
 

Luftwegallergien (vor allem Heuschnupfen, Hausstauballergie, Tierhaarallergien, Schimmelpilzallergie) nehmen seit Jahrzehnten kontinuierlich zu. Heute leiden bereits bis zu 20 % aller Kinder unter diesen inhalativen Allergien, aber auch im Erwachsenenalter kommen zunehmend allergiebedingte Beschwerden vor. Die Gefahren der Luftwegallergien sind, neben den lästigen Akutsymptomen wie Schwellungen der Nase, Nasenlaufen, Kopfdruck, Augentränen und Niesreiz,

die Entwicklung einer sehr viel schwerer wiegenden asthmatischen Erkrankung (der sogenannte Etagenwechsel von den oberen Luftwegen der Nase in die Lunge),

die Ausweitung des Allergienspektrums (man wird auf immer mehr Stoffe allergisch sensibilisert),

die Ausbildung von Lebensmittelunverträglichkeiten (sogenannte Kreuzallergie) zum Beispiel auf Äpfel und Kernobst beim Birkenpollenallergiker

und die Ausbildung chronischer Veränderungen in den Luftwegen (chronische Nasennebenhöhlenentzündung, behinderte Nasenatmung, chronische Rachenreizungen und Husten).

Informationen über Pollenflug u.a. unter
www.wetteronline.de/dldlpol.htm

 
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Nasennebenhöhlenentzündung
Schwerhörigkeit
Das infektanfällige Kind
Tinnitus
Hörsturz
 
   Schwerhörigkeit
 

Bei Kindern ist die Frühdiagnose einer Schwerhörigkeit extrem wichtig, denn schwerhörige Kinder haben eine Sprachentwicklungsverzögerung und bei stärkerer Ausprägung sogar erhebliche Intelligenzdefizite, die sich später nicht mehr aufholen lassen.

Erwachsene leiden unter der eingeschränkten Kommunikationsfähigkeit, vor allem in Gesellschaft und bei Störgeräuschen.

Ursachen können Störungen der Schallübertragung im Mittelohr oder der Schallempfindung im Innenohr oder im Hörnerven sein. Die Ursache wird ohrenärztlich geklärt, um eine Therapie festzulegen. Ursachen bei Kindern können angeboren, genetisch bedingt, ein durch Infektionen erworbener Innenohrschaden (z. B. als Komplikation einer Maser-, Mumps- oder Scharlacherkrankung) oder eine Störung der Mittelohrbelüftung sein.
Bei Jugendlichen oder Erwachsenen kann chronische Lärmeinwirkung schwerhörig machen. Im Alter lässt die Hörfähigkeit durch Alterung der Sinneszellen und der Nervenzellen meist deutlich nach (Altersschwerhörigkeit)

Therapie der Schwerhörigkeit ist meist die rechtzeitige Hörgeräteversorgung. Hochmoderne Mikrocomputer sind in den neuen Hörgeräten eingebaut. Sie können den Schall gezielt verstärken, laute Geräusche herausfiltern, Schallfrequenz und in letzter Zeit sogar Sprache differenzieren, um auf den speziellen Hörkurvenverlauf angepasst zu sein und gezielt so zu verstärken, dass ein möglichst natürliches Hörempfinden resultiert. Mittelohrbedingte Schallübertragungsschwerhörigkeit kann meist mikrochirurgisch am Trommelfell oder den Gehörknöchelchen operiert werden und dadurch kann oft eine Hörgeräteversorgung vermieden oder hinausgezögert werden.

 
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Das infektanfällige Kind
Tinnitus
Hörsturz
 
   Das infektanfällige Kind
 

Das infektanfällige Kind ist ein wichtiges Problem unserer Arbeit in der Praxis. Der HNO-Arzt hilft, auf Veranlassung des Hausarztes bzw. des Kinderarztes, bei der Suche nach Ursachen der Infektanfälligkeit und gegebenenfalls bei der Therapie. Wichtigstes Ziel ist es, Verschlimmerungen, Gedeih- und Entwicklungsstörungen, Hörstörungen, daraus resultierende Sprachstörungen, Entwicklung von asthmatischen Beschwerden und manches andere zu verhindern.

Ursachen können sein:

anlagebedingte Faktoren oder Schwächen des Immunsystems

chronische Entzündungen im Bereich der Rachenmandel, der Gaumenmandeln, des Ohres oder der Nase

Umwelteinflüsse und Einflüsse der Wohnumgebung

Hals-nasen-ohrenärztlich wird nach Infektherden und nach Komplikationen gesucht. Besonders wichtig ist der Ausschluss von Störungen der Mittelohrbelüftung und damit des Hörvermögens. Ebenso wird nach einer zusätzlichen allergischen Komponente gefahndet (denn bis zu 20 % der Kinder leiden bereits unter Luftwegallergien).
Therapeutisch kommt, wenn die konservative und medikamentöse Therapie ausgeschöpft ist, oftmals eine den Herd sanierende Operation, bei Kindern oft die Entfernung der Rachenmandel im Nasenrachen (im Volksmund oft „Polypen“ genannt; Fachausdruck „Adenoide“; die Operation heißt „Adenotomie“), das Mittelohr belüftende Operationen (Paukendrainage = Paukenröhrcheneinlage) oder die Entfernung der Gaumenmandeln (Mandeloperation, Tonsillektomie) in Frage.

 
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Tinnitus
Hörsturz
 
   Tinnitus
 

Tinnitus ist der medizinische Fachausdruck für Ohrgeräusche oder Ohrensausen. Fast jeder von uns hat dieses Phänomen schon einmal wahrgenommen. Meistens nur vorübergehend. Viele (wohl mehr als eine Million Deutsche) leiden aber unter chronischem Tinnitus. Oft wird es als Pfeifen, Rauschen, Zischen oder Summen erlebt. Die Ursachen sind vielfältig und bleiben oft unklar. Als Ursachen kommen Zellschäden der Hörsinneszellen oder Hörnervenzellen, Lärmschäden, organische Erkrankungen des Innenohres oder des Hörnerven in Betracht. Diese werden bei Untersuchungen in unserer Praxis ausgeschlossen bzw. analysiert. Lärm, Stress, Probleme mit der Halswirbelsäule oder im Zahn-Kiefer-Bereich können verstärkende Ursachen sein. Oft lassen sich die Ursachen beheben oder gut behandeln. Häufiger werden jedoch gar keine organischen Ursachen gefunden. In beiden Fällen kann das Ohrgeräusch wieder völlig abklingen, es kann aber auch bleiben. Dies wird nach einigen Wochen mit Tinnitus um so wahrscheinlicher. Darum ist eine frühzeitige Behandlung im Akutfall (mit Infusionen, durchblutungsfördernden Medikamenten und evtl. Kortison) angezeigt. Weitere Informationen besonders für chronisch Tinnituskranke finden Sie bei der deutschen Tinnitusliga.
www.tinnitus-liga.de

 
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Das infektanfällige Kind
Tinnitus
Hörsturz
 
   Hörsturz
 

Als Hörsturz bezeichnet man einen plötzlich aufgetretenen, meist einseitigen Hörverlust im Bereich des Innenohres, der fast immer von einem Ohrgeräusch (Tinnitus) begleitet ist. Manchmal besteht zusätzlich Drehschwindel.

Ursachen sind:

Durchblutungsstörungen im Bereich der feinen Blutgefäße, die die Hörempfindungszellen des Innenohres versorgen.

Virusinfekte, die die Sinneszellen befallen haben oder Reaktionen des Immunsystems mit Infiltraten an den Sinneszellen im Innenohr.

Sehr selten liegt ein Tumor des Hörnerven oder neurologische Erkrankungen des Hörnerven oder der Hörzentrums im Gehirn zugrunde.

Zusätzliche negative, disponierende oder verschlimmernde Einflussfaktoren sind allgemeine Gefäßkrankheiten, Bluthochdruck, Blutzuckerkrankheit, Stress, Lärmeinwirkungen oder Halswirbelsäulenerkrankungen.

Die Therapie besteht in einer durchblutungsfördernden Behandlung mit Tabletten, Infusionen und zusätzlich meist Kortison.

Diagnostisch werden, neben den Hörtests und Ohranalysen, allgemeine Begleiterkrankungen, eine zusätzliche Störung des Gleichgewichtsorgans oder des Hörnerven ausgeschlossen.

Abbildung Hörsturz-Audiogramm mit freundlicher Genehmigung der
Phonak GmbH, Hörsysteme.

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